Moto E 2015 LTE: Lineage 14.1 installieren

Bevor man sich Gedanken dazu macht, wie man ein Custom ROM auf sein Telefon bringt, sollte man sich darüber im klaren sein, dass man in der Regel dadurch jegliche Garantieansprüche verliert. Daher sollte man warten, bis das Gerät aus der Garantie
raus ist und eventuell sogar noch etwas Zeit draufgeben, oft gewähren die Hersteller auch Kulanzleistungen. Desweiteren sollte man möglichst sämtliche Einstellungen der Programme, soweit dieses von den Programmen her vorgesehen ist, sichern, entweder durch das Programm selbst oder mit Bleistift und Papier. Bei der Installation eines neuen Custom ROM gehen nämlich definitiv sämtliche Einstellungen verloren.

Wozu braucht man auf dem Telefon denn ein Custom ROM? Für mich gab es gleich mehrere Gründe:

  • von Motorola gab es nach Android 6.0 (Marshmallow) keine weiteren Aktualisierungen, mit Lineage 14.1 habe ich Android 7.1 (Nougat)
  • ich habe mehr Speicher zur Verfügung, schon allein, weil ich nicht sämtliche Google-Apps doppelt im Speicher habe, einmal   die aus dem ROM und einmal die aktuelle im Speicher.
Nun aber los. Zunächst braucht man einen PC mit etwas Software. Ich habe das WinDroid Toolkit, erhältlich bei XDA-Developer.com, verwendet. Dieses Programm führt einen durch alle notwendigen Schritte, na zumindest fast. Das Custom ROM selbst muss man ohne das Programm installieren.
Nach dem ersten Start versucht das Programm das Telefon über USB zu finden. Dazu benötigt es die ADB-Treiber, die es gegebenenfalls nachlädt und installiert. Auch über die notwendigen Einstellungen am Telefon wird man informiert. Erkennt das Programm das Telefon nicht auf Anhieb, so war es bei mir der Fall, kann man das Telefon aus einer Liste auswählen.
Als erstes muss der sogenannte Bootloader freigeschaltet werden. Hier wird das Telefon nach einer Kennung abgefragt, die man dann bei Motorola auf einer Seite im Internet eingeben muss. Nach dem auf dieser Seite bestätigt hat, dass man zur Kenntnis genommen hat, dass damit sämtliche Garantie- und sonstigen Ansprüche verloren gehen, erhält man einen Freischaltcode. Dieses gibt man bei WinDroid ein. Es erscheint die Information, dass nun das Telefon zum Freischalten des Bootloaders komplett zurückgesetzt wird. Nach kurzer Zeit startet das Telefon neu, es erscheint ein neuer Hinweis beim Start, dass dieses Telefon einen modifizierten Bootloader hat. Wen diese Info nervt, es gibt ein paar Tipps im Internet, wie man diese Meldung überschreiben oder ausblenden kann.
Als nächstes sollte man dann ein neues Recovery auf dem Telefon installieren, ich habe TWRP genommen. Bis hier her hat man offensichtlich, außer dem zusätzlichen Splashscreen, noch nichts neues. Stimmt auch. Aber man hat jetzt relativ problemlos die Möglichkeit, was neues draus zu machen.
Dazu habe ich die microSD aus dem Telefon entnommen und dort die für die Installation des Custom ROMs notwendigen Dateien draufkopiert.
Zunächst habe ich mir das offizielle Build von LineAge für mein Telefon runtergeladen. Da in diesen ROMs keine Apps von Google dabei sein dürfen, muss man diese zusätzlich laden. Ich habe die von openGApps genommen. Dort lautet die Auswahl: Android 7.1, ARM Prozessor. Als Umfang habe ich NANO ausgewählt. Da habe ich alles dabei, was das System zum erstmaligen Start braucht, der Rest kommt über den Google Store, sofern ich es brauche. Wer möchte, ich brauche es nicht unbedingt, kann hier dann auch eine Datei bei LineAge laden, um den Root Zugriff zu bekommen.
Mit diesen 2 oder 3 Dateien auf der SD Karte, jetzt wieder im Telefon eingesetzt, startet man das Telefon erstmalig in das zuvor installierte Recovery. Dazu drückt und hält man bei Start den Einschaltknopf und die Leiser-Taste bis das Recovery gestartet ist.
Ab hier sollte der Akku gut geladen sein oder das Telefon zumindest mit einer externen Stromversorgung verbunden sein. Ein Ausschalten des Telefons während des folgenden Vorganges kann das Telefon irreparabel machen.
Im Recovery führt man dann folgende Schritte durch:
  • Wipe: Factory Reset
  • Installation: Custom ROM, openGApps und, bei Bedarf, die Root Rechte
  • Wipe: Dalvik/ART Cache
  • Reboot
  • Warten
Während des Wartens sieht man dann schon, dass man eine andere Boot-Animation hat. Der erste Start kann einige Zeit dauern, nach einiger Zeit kommt die Eingabe der SIM Pin und dann geht es los, mit der Android typischen Einrichtung. Viele Apps kann man dann gleich automatisch wieder aus dem Store sich installieren lassen. Was dann, für viele, nervig ist, alle Programme müssen noch einmal neu konfiguriert werden, bei den Spielen sind die Spielstände weg, Login-Daten fehlen und so weiter.
Hat man sein Telefon gleich noch mit Root Rechten ausgestattet, so können damit viele Backup-Programme dann auch die Programmdaten mit sichern. So bleiben bei einem weiteren Wechsel auf ein anderes Custom ROM die Programmdaten erhalten. Zumindest, wenn man die Sicherung regelmäßig macht.
Was hat diese Aktion gebracht: Bei mir zumindest erstmal deutlich mehr Speicher für die Installation von Programmen und so. Hatte ich mit dem originalen ROM nur so um 500MB freien Speicher, bin ich jetzt, mit deutlich mehr installierten Programmen immer noch bei rund 2GB freiem Speicher. Dazu kommt, im Grunde noch viel wichtiger, ich habe wieder einen aktuellen Stand des Android Systems laufen mit allen aktuellen Sicherheitsupdates und diese werden auch in Zukunft aktuell gehalten. Von Motorola ist das letzte Update auch schon wieder ein halbes Jahr her.
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Statistiken

Vor einigen Tagen habe ich an die OVV’s im Distrikt H Niedersachsen eine Auswertung der Mitgliederversammlungen geschickt. Wozu eigentlich haben mich einige gefragt. Die Satzung des DARC e.V. gibt so einige Zeiten in Zusammenhang mit den Versammlungen vor, wann muss eingeladen w. erden, welche Protokolle müssen bis wann erstellt und vorgelegt werden. All diese Termine erfasse und verfolge ich.

Warum dieser Aufwand werden sich einige Fragen, ist doch egal, was in den Ortsverbänden passiert. Nein, ist es nicht und das ist gut so. Der Distrikt muss über die wesentlichen Sachen in den Ortsverbänden informiert sein, also Wahlen, Mitgliederversammlung, OV-Vorstand, aber auch Kasse. Letzteres ist ein anderes Thema, was nach Weihnachten oder Anfang des kommenden Jahres wieder ansteht. Aber wozu muss der Distrikt informiert werden? Reicht es nicht, wenn die Informationen nach Baunatal geschickt werden?

Da sollte eigentlich schon der gesunde Menschenverstand sagen „Nein, das reicht nicht!“. Der DARC hat ungefähr 1000 Ortsverbände, diese führen, bis auf wenige Ausnahmen, ihre Versammlungen alle im ersten Quartal des Jahres durch. Das heißt also, das 10-15 Versammlungen pro Tag im ersten Quartal Deutschlandweit durchgeführt werden. Bei den 60 Ortsverbänden bei uns im Distrikt sind es hingegen dann im gleichen Zeitraum nur eine Versammlung alle 1-2 Tage. Hier sieht man schon, wenn die Informationen nur in der Geschäftsstelle in Baunatal bearbeitet werden, dann kann es dauern, bis diese Informationen beim Distrikt angekommen sind. Gerade weil wir auch nicht jeden Tag in die Mitgliederdatenbank reinschauen und suchen, ob sich da eventuell etwas geändert haben könnte.

Daher ist es schon sinnvoll, und nicht nur eine lästige Pflicht aus der Satzung, den Distrikt auch über die Vorgänge im Ortsverband zu informieren. Diese Information an den Distrikt hat in diesem Jahr schon, fast, gut geklappt. Zwar stand bei ca. einem Drittel der Ortsverbände drin, dass die Termine nicht eingehalten wurden. Meistens lag da aber das Protokoll nur um 1-2 Tage zu spät vor. Bundesweit liegt der Distrikt H Niedersachsen damit unter den Besten.

Ich werde diese Auswertung auch im nächsten Jahr machen, ich habe schon damit angefangen, die ersten Mitgliederversammlungen sind gleich Anfang Januar. In einem Jahr wird sich dann zeigen, ob wir als Distrikt noch besser geworden sind, ob die möglichen schwarzen Schafe immer die selben Ortsverbände sind. Wenn ich mal ganz viel Langeweile habe, werde ich auch noch eine Auswertung einbauen, ob Ostern, Rosenmontag oder andere Feiertage einen Einfluss auf die Quote haben.

Arbeitsaufwand

Gestern habe ich eine Anfrage an die OVV’s im Distrikt H gestellt: Wer möchte seine Nachrichten von der OV-Webseite auch als RSS Feed zur Verfügung stellen? In einigen Gesprächen mit der DARC Geschäftsstelle wurde mir gesagt, nach etwas individueller Anpassung sei dieses jetzt möglich.

Kaum hatte ich die Email draussen, kamen auch schon die ersten Anfragen, mit welchem Arbeitsaufwand dieses denn verbunden sei und was man dazu machen müsse.

Es ist wie bei so vielen Dingen im neuen TYPO3 des DARC, es gibt kaum fertige Dokumentation. Und wenn es welche gibt, ist diese schwer verständlich. Zu mindestens für die Webmaster, die sich nicht so oft und intensiv mit der Materie beschäftigen, wie ich es tue.

Naja, immerhin haben wir für die Seite des Distriktes schon mal die URL des RSS-Feeds bekommen. Damit konnten Helmut DF9OO, als Webmaster des Distriktes H, und ich schon mal schauen, ob es funktioniert. Und es funktioniert, in meinem Outlook habe ich seit gestern den News-Feed des Distriktes zum Lesen.

Die Arbeit für den Webmaster ist einfach: Einfügen eines Bildes mit dem RSS Logos und/oder eines Textes und diesen dann mit dem Link versehen, den man von der Geschäftsstelle dann erhält. Arbeitsaufwand: 5 Minuten maximal. Zeitaufwand für mich, den ganzen Leuten zu erklären, dass es noch keine Dokumentation gibt, dass wir quasi als erste diese Sachen ausprobieren und testen: mindestens 4 Stunden minimal.

Abenteuer Strasse

Seit einigen Monaten habe ich neben meiner Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter noch einen Job als Kraftfahrer. Hat sich so durch dummen Zufall ergeben. Nebenbei betreue ich dort die EDV, bzw. baue diese so langsam auf.

Durch die Tätigkeit als Kraftfahrer bin ich nun fast jeden Tag auf der Autobahn unterwegs. Immer die gleiche Strecke, mein Auto fährt die schon fast von alleine, wenn da nicht regelmäßig Unfälle einen zu Umleitungen zwingen würden. Aber wenn ich so einige Verkehrsteilnehmer so fahren sehe, dann wundere ich mich, dass es nicht mehr kracht. Sicherheitsabstand zum Vordermann ist was für Feiglinge. Wer aber schon mal einen LKW beim Bremsen fast im Kofferraum hatte und nach einem Ausweg suchte, der wird sich freuen, wenn er noch Platz nach vorne hat um wegzukommen.

Die neuen LED- und XENON-Scheinwerfer sind ja prima, aber sie sollten auch richtig eingestellt sein. Wenn ich so in meinen Rückspiegel schaue, dann sind wohl so ca. 50% der Scheinwerfer zu hoch eingestellt. Nicht viel, aber es blendet doch schon sehr.

Amüsieren kann ich mich regelmäßig, wenn vor/an Baustellen noch Fahrer großer und teurer Autos versuchen an den Schwertransporten vorbeizukommen, die wegen Überlänge es da eh schon schwer genug haben. Einmal musste ich 30 Minuten warten, nur weil ein großer Geländewagen, bzw. dessen Fahrer, meinte, da noch durchhuschen zu können. Alle die sich der Geschwindigkeit angepasst haben, dem Überholverbotsschild des Begleitfahrzeugs folge geleistet haben, mussten warten bis sich der Fahrer bequemte rückwärts zu fahren, weil sein Fahrzeug ansonsten wohl beschädigt würde.

Andererseits verstehe ich die Planungen der Schwertransporte auch nicht. Wie kann ich einen Schwertransport mit Überbreite auf eine Strecke schicken, wo es Baustellen mit einspuriger Verkehrsführung gibt, die schmaler als der Schwertransport sind.

Richtig interessant wurde es jetzt die Tage, als in der norddeutschen Tiefebene der erste Schnee angedroht wurde. Man hat genau gesehen, welcher Autofahrer welchen Verkehrsfunksender am laufen hatte. Plötzlich bremsten einige Fahrer abrupt von Tempo 120 auf Tempo 60 ab. Da gab es wohl gerade die Info, dass mit Glätte durch überfrierende Nässe zu rechnen sei. Wenn es denn wirklich glatt gewesen wäre, würden die meisten der Fahrer bei diesem Manöver ins Rutschen kommen, eine Massenkarambolage wäre die Folge. Zum Glück war es nicht glatt, hat man auch an der Fahrbahn gesehen.

Richtig interessant wird es, wenn die Autobahnpolizei unterwegs ist und drauf achtet, wer während der Fahrt telefoniert. Ich habe ja nun mein Amateurfunkgerät im Auto und unterhalte mich da durchaus dann über eine der Relaisfunkstellen am Weg. Es kam wie es kommen musste, ich wurde angehalten. „Sie wissen, dass sie während der Fahrt nicht das Telefon in die Hand nehmen dürfen!“ belehrte mich ein Polizist. Ich erwiderte nur kurz, dass meine Telefon die ganze Zeit friedlich in der Halterung steckte, über Bluetooth an eine Freisprechanlage angebunden sei und was sie gesehen hätten nur das Mikrofon meines Funkgerätes sei. Ich wollte denen gerade die Kopie meiner Genehmigungsurkunde zeigen, da kam auch schon die Frage, auf die ich gewartet hatte „Dürfen sie denn das?“. „Klar, ich habe die Lizenz zum Funken!“ war meine lapidare Antwort. Nach dem sie sich dann vergewissert haben, dass an meinem Auto sonst alles in Ordnung ist und die restlichen Papiere auch stimmig sind, durfte ich dann weiterfahren. Hat mich aber dann die Zeit gekostet, die ich sonst zwischen meiner ersten und zweiten Tour einen Kaffe beim „Goldenen M“ trinke.

 

MakerFaire 2016 in Hannover

Jetzt am letzten Mai-Wochenende ist es wieder soweit, die MakerFaire in Hannover öffnet ihre Tore. Der DARC ist gleich mit zwei Ständen vertreten: H13 führt auf dem Freigelände den Amateurfunk mit Live-Funkbetrieb vor, in der Eilenriedehalle ist der Distrikt mit seinem Informationsstand vertreten.

Kurzfristig wurde für den Freitag noch ein Schülertag dazu gefügt. Das wird sicherlich interessant. Ich kann mir gut vorstellen, dass es dort einige Schülerinnen und Schüler geben wird, die sich für den Amateurfunk interessieren.

Gerade habe ich noch ein s Info-Blatt erstellt, um den Amateurfunk vorzustellen. Na, so ganz ist es nicht auf meinem Mist gewachsen, der Distrikt K hat da ein Faltblatt für seine Ortsverbände erstellt, welches ich für uns aufgearbeitet habe.

Jetzt wollen wir mal sehen, was wir da so erreichen. Die Zahlen an geworbenen Neumitgliedern, die jetzt in München vorgelegt worden ist, ist natürlich eine Herausforderung.

 

Datensicherung: Ein leidiges Thema

Über Datensicherung denken die meisten Menschen erst nach, wenn es zu spät ist, wenn durch einen Ausfall mehr oder weniger viele Daten verloren gegangen sind. Dieses kann unterschiedlichste Ursachen haben, Viren und Trojaner aber auch Hardwaredefekte. Allein heute habe ich rund ein Dutzend Mails bekommen, die mein Virenscanner gleich aussortiert hat, weil der Anfang den derzeitig am meisten anzutreffenden Erpressungstrojaner LOCKY enthielt.

Man sieht, ein Sicherungskonzept sollte immer mindestens zweistufig sein, ein Virenscanner der auch Mails checkt ist eine Grundvoraussetzung für einen sicheren Computer. Man ist damit aber noch nicht 100% sicher. Gerade habe ich davon gehört, dass LOCKY sich über einen Rechner hergemacht hat und der Virenscanner den Trojaner noch nicht erkannt hat. Das fatale, die letzte Datensicherung der Warenwirtschaft ist einen Monat alt. Viel Erfolg beim Nacharbeiten, wieviel Stunden oder gar Tage jetzt damit verbracht werden müssen, die Daten wiederherzustellen, mag sich jeder selbst überlegen.

Ich hatte vor knapp 2 Monaten einen Ausfall der SSD in meinem Tablet. Zum Glück hatte ich eine einigermaßen aktuelle Datensicherung, so fehlten nur von einem Tag die Mails und das waren zum Glück nicht viele und vor allem keine wichtigen. Aber es machte mich doch etwas nachdenklich. Gerade beim Laptop, den man auch mal mitnimmt, nicht ständig am Laufen hat, ist es schwer, einen brauchbaren, automatisch ablaufenden, Sicherungsplan zu erstellen. Bei dem Heim- oder Arbeitsplatz-PC, der jeden Tag mehrere Stunden läuft, geht das deutlich einfacher.

Nun war vor kurzem hier in Hannover die CeBIT. Als selbstständiger Datenschutzbeauftragter ist es quasi Pflicht, sich dort über Neuerungen auf dem Markt zu informieren. Es gab viele interessante Sachen zu sehen, um Datenschutzkonzepte zu visualisieren. Dazu später vielleicht mal in einem anderen Beitrag mehr. Aber auch zum Thema Datensicherung gab es viele interessante Sachen. Zum einen gibt es da die Firmen, die primär Hardware verkaufen wollen, Server mit bis zu 128 Platten mit je 8 Terrabyte waren dort zu sehen. Diese Datenmengen werde ich aber wohl nie schaffen. Ich habe ein NAS bei mir im Betrieb mit 2 Platten zu je 2 Terrabyte als RAID 1. Daher war ich am schauen, wie ich meine Datensicherung für mich möglichst effektiv machen kann.

Ganz am Schluss fiel mir dann am Stand der Firma VEEAM noch deren Backuplösung in die Hände. Eigentlich weniger die Software als Informationen über selbige. Vom Konzept her gefiel sie mir, erfüllte sie doch sämtliche Anforderungen, die ich so hatte:

  • Backup im Hintergrund, ohne Benutzereingriff
  • keine, oder zumindest keine wesentlichen, Performance-Einschränkungen während des Backups
  • Backup auf einen Netzwerk-Share der nicht permanent mit dem Rechner verbunden ist
  • zentrale Benachrichtigung über durchgeführte Backups

Alles das habe ich hier zusammen. Wenn man sich einmal durch die Konfiguration durchgearbeitet hat, läuft es unbemerkt im Hintergrund. Ich sehe bei mir bloß im Posteingang, dass regelmäßig inkrementelle Backups angelegt wurden. Die Software lässt sich problemlos bei VEEAM aus dem Internet downloaden.  Das Beste an der Software jetzt zum Schluss: Die Software ist kostenlos, nicht nur für Heimanwender sondern wirklich für alle und es gibt trotzdem per Mail noch Support.

 

Moto E 2015 erhielt Update auf Marshmallow

Lange Zeit sah es so aus, als würde Motorola sein Versprechen, das Low-Budget Telefon Moto E 2015 mit einer aktuellen Android Version auszustatten, nicht so wirklich nachkommen wollen. Im Herbst gab es, ziemlich halbherzig, eine Sammlung von Bugfixes, aber als die erste Ankündigung rauskam, welche Telefone das Update auf Android 6 erhalten würden, war es nicht dabei.

Dieses rief wohl weltweit große Proteststürme hervor, insbesondere, weil der Vorgänger das Update erhalten sollte. Nach kurzer Zeit tauchte dann auch das Moto E 2015 doch in der Liste auf.

Letzten Donnerstag, kurz vor Ostern, war es dann so weit. Mein Telefon zeigte mir an, dass es gerne 520MB runterladen möchte, um das Update auf Android 6 zu installieren. Bei mir hat der Update-Prozess zwar deutlich länger als die halbe Stunde gedauert, die Motorola zu Beginn angekündigt hat, aber es lief problemlos durch.

Nach dem Start erschien dann zunächst einmal eine neue Bootanimation. Ob diese besser aussieht als die vorhergehende ist sicherlich Geschmackssache. Gleich zu Beginn wird die SD-Karte erkannt. Man wird gefragt, wie diese eingebunden werden soll. Motorola hat einem hier auch die Möglichkeit gegeben, mittels Speicherkarte den internen Speicher zu erweitern. Ich habe die Karte aber wie gehabt eingebunden. Schon alleine wegen der Daten, die ich drauf liegen habe. Aber auch wegen der installierten Programme, die hätte ich sonst alle neu installieren müssen.

Alles lief auf Anhieb. Naja, fast, bei den Programmen, bei denen man den Pfad zu Speicherkarte vorgegeben hatte, musste man in den Einstellungen den Pfad anpassen, der hat sich, wie hätte es auch anders sein können, mal wieder geändert.

Dann kam das Osterwochenende, ich hatte Zeit, das Telefon zu Testen. Von der Funktionalität keine Probleme, Akkulaufzeit wohl etwas besser. Aber etwas habe ich dann doch zu bemängeln: bei einigen Programmen gibt eine deutliche Verzögerungen bei Eingaben, sei es Tastatur oder Berührungen auf dem Schirm. Das sorgt doch für einigen Stress. Bei den Tastatureingaben kann man sich sicherlich dran gewöhnen, man darf da dann halt nicht mehr so schnell tippen, oder man muss ab und an kleine Pausen einlegen, wenn man sehen will, was man getippt hat. Insbesondere bei Spielen sorgt die andere Macke dagegen doch für etwas Stress. Gerade bei Spielen, wo es auf schnelle Reaktion ankommt, hat man da dann kaum eine Chance.