INTERRADIO 2014

Auch wenn die INTERRADIO 2014 schon zwei Wochen her ist, will ich jetzt hier mal meine persönliche Nachlese machen. Teilweise ist das natürlich auch ein Blick hinter die Kulissen, das lässt sich nicht ganz vermeiden.

Die Wochen vor der INTERRADIO waren ziemlich stressig, weil bei mir mehr als sonst die Arbeit des Distriktes landete. Aber ich hatte Oliver DH8OH gesagt, dass ich ihm den Rücken für die Organisation der INTERRADIO freihalte. Das hat auch gut geklappt. Am Freitagnachmittag war der Aufbau. Nach dem ich meinen Sohn Niklas aus dem Kindergarten abgeholt hatte, fuhren wir mit dem vollbeladenen Auto zur Messe. In die Halle 2 konnten wir gleich reinfahren. Dank des Planes von Oliver wusste ich auch schon so ungefähr, wo ich den Stand vom Distrikt aufbauen musste.

Da ich noch nicht so viel tragen durfte, ich hatte kurz vorher eine Leisten-OP, haben sich viele helfende Hände gefunden, den Messestand des Distriktes H, den wir im Sommer gekauft hatten, aufzubauen. Es dauerte nicht lange und der Stand war fertig aufgebaut.

Nach getaner Arbeit habe ich einen kurzen Blick über den Flohmarkt geworfen. Es gab viel Computerzeug, einigen olivgrünen Schrott und natürlich Antennen. Die aufgestellten Antennen waren am deutlichsten zu sehen. So konnte man bei einem ersten Rundgang schon wieder viele bekannte Gesichter begrüßen. Niklas freute sich über zahlreiche Gummitiere, die ihm zum Naschen zugesteckt wurden.

Am nächsten Morgen wurde es ernst. Die Messe begann. Zunächst ging die Suche los, wo ist Oliver, der wollte doch für den Distrikt noch Info-Blätter ausdrucken. Nach dem ich ihn gefunden hatte, sagte er mir, ich solle mal im Büro nachschauen, da würde ein brauner Umschlag für mich liegen. Der war aber wohl so gut weggelegt, dass ihn ja kein Anderer mitnehmen kann, auch Oliver und ich haben ihn nicht gefunden. So mussten wir mit den paar Info-Blätter über unser YL-Referat und unseren Distrikt vorlieb nehmen, die ich 2 Wochen zuvor für die Regionaltagungen gedruckt hatte. Immerhin gab es von Norman DG2AAV ausreichend viele aktuelle Relaislisten und von Karsten DL2ABM eine aktuelle Aufstellung der Diplome im Distrikt H.

Kurz nach dem offiziellen Beginn der INTERRADIO hat Helmut DF9OO den Stand des Distriktes H übernommen, Gerald DD4OI, André DH6KA und ich gingen nun erstmalig zu der Runde der Anwesenden Distriktsvorstände und des DARC Vorstandes. Ein sehr interessantes Erlebnis, insbesondere Gerald und André lernten dort die Vorstände aus den anderen Distrikten kennen. Ich kannte alle Anwesenden schon auf Grund meiner langjährigen Tätigkeit im Distrikt. Eines der Gesprächsthemen war natürlich die Mitgliederversammlung eine Woche später in Hamburg.

Auf Grund des Streiks der Lokführer waren zwei DV’s bei dem Treffen nicht anwesend, Heinz DL3AH (DV F) und Thomas DG5MPQ (DV T). Beide kamen pünktlich nach Beendigung des Treffens. Thomas unterstützte nebenan die Arbeit auf dem Stand des VUS Referates. Dieser Stand wurde dieses Jahr zum ersten Mal seit langer Zeit direkt vom VUS-Referat des DARC betreut. Der Referent selbst war, leider, auf Grund des Streiks nicht anwesend.

Von den Ortsverbänden kamen viele Fragen zu dem Messestand, ob, wie und zu welchen Bedingungen er ausgeliehen werden könne. Der Messestand kann von den Ortsverbänden ausgeliehen werden. Genauere Informationen dazu findet man auf der Homepage des Distriktes H.

Von einigen OM’s wurde die Qualität der Relaislisten bemängelt. Insbesondere die Diskrepanz zwischen den unterschiedlichen Angeboten im Internet. Die Liste im Distrikt H hat definitiv nicht alle Relais erfasst, da es ein paar OM’s gibt, die sich weigern, Informationen an den Distrikt H weiterzugeben und die betreffenden Relais „nur“ im Testbetrieb laufen. Leider kommt die BNetzA ihrer Aufgabe eine Liste der automatischen Stationen in Deutschland zu veröffentlichen nicht nach. So sind die Funkamateure auf die Arbeit einzelner engagierter Leute angewiesen, um an die Informationen zu kommen. Die Liste des Distriktes H ist ein oft kopierter Ansatz, Ordnung in das Chaos zu bringen. Es ist aber geplant, ähnlich wie die HAMNET Datenbank eine Datenbank für die anderen automatischen Funkstellen zu erstellen.

Unser Eindruck am Stand, dass in diesem Jahr trotz Streik mehr Besucher anwesend waren, hat sich dann auch bestätigt. Das Vortragsprogramm war wohl sehr interessant. Zumindest waren die Stände neben uns, VUS-Referat, Nord><Link und HAMNET regelmäßig verwaist.

Am Nachmittag kam dann auch mein Sohn wieder zur Messe. Neben uns, auf dem Stand der DARC Geschäftsstelle waren die Damen leicht verblüfft, als er  ihnen sagte, dass er „ganz schnell in Schule gehen, viel lernen, Funker werden“ will.

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