Funktionsträgerseminar in Baunatal

Jetzt am Wochenende war wieder eines der Funktionsträger-Seminare in der DARC Geschäftsstelle in Baunatal. Ich hatte meine XYL dazu überredet, auch mal an dem Seminar teilzunehmen. Auch wenn sie zunächst nicht so recht wusste, was sie in der Runde machen sollte, gefiel es Ihr da von Anfang an.

Am Samstag bin ich dann auch nach Baunatal gefahren. Unseren Sohn hatten wir bei seinem besten Freund zur Spielen und Übernachten vorbeibringen können. So hatte ich auch Zeit, nach meinem Vortrag noch weitere Sachen in der Geschäftsstelle zu erledigen.

Nach dem Gerrit DH8GHH lang und ausführlich über das Thema „Mitgliedergewinnung durch Jugendarbeit“ referiert und diskutiert hatte, musste ich bei meinem Vortrag über den Datenschutz im Verein wieder Zeit gut machen. Es ist mir gelungen, den Teilnehmern die Grundlagen des Datenschutzes im Verein nahe zu bringen und viele Fragen, die so in der OV Arbeit anfallen, zu beantworten.

In der folgenden Mittagspause gab es viel Lob für das Seminar bis dahin, für die Organisation, die Vorträge und insbesondere die Verpflegung.

Nach der Pause ging es für die Teilnehmer weiter mit der Kassenführung im OV. Vom Geschäftsführer des DARC Jens Hergert gab es dazu viele Informationen. Während dessen habe ich zusammen mit Heinz DL3AH mich über unsere gemeinsame Arbeit des letzten Jahres hergemacht. In den Distrikten F und H wurden die Ortsverbände nach eventuell bestehenden Rückbauverpflichtungen befragt. Wie kann man dieses Auswerten, welche Erfahrungen können wir den anderen Distrikten mitgeben? Zunächst waren wir die Änderungen an dem Erhebungsbogen durchgegangen, die sich auf Grund unserer Erfahrungen ergeben haben. Anschliessend wurde eine mögliche Vorstellung der Ergebnisse auf der Mitgliederversammlung durchgesprochen-

Den Teilnehmern am Seminar rauchten in der Zwischenzeit die Köpfe, Zahlen, Fristen, Banken, Finanzamt, Vorschrfiften. Jens brachte alle wesentlichen Fakten und auch die häufig auftretenden Stolperstricke auf den Punkt. Fragen konnten jeder Zeit gestellt werden, so sollte es eigentlich jeder verstehen, um was es dabei geht.

Auch beim Abendessen wurde noch fleissig über das Gelernte in Kleingruppen gesprochen, unterschiedliche Standpunkte ausdiskutiert.

Nach dem Abendessen wurden noch Workshops angeboten. Die einmalige Gelegenheit schnell und unkompliziert die Sonder DOK’s AFZ, DARC DVF, DVH, DVO und VO zu arbeiten wurde aber nicht genutzt.

Oben in der Klubstation wurde fleissig Funkbetrieb gemacht. Meine XYL schaffte da mit einem Ausbildungsrufzeichen sogar ihr erstes Contest-QSO.

Auf dem Sonntagmorgen ging es dann ausgeschlafen in die letzten Vorträge. Es wurde viel gelacht, die Vorträge machten den Teilnehmern, aber auch den Referenten, viel Spaß.

Nächste Woche findet gleich das nächste Seminar statt. Dann ist im Herbst noch eines geplant. Die Seminare sollten, so die einhellige Meinung der Teilnehmer für alle neugewählten Funktionsträger in den Ortsverbänden Pflicht werden.

Advertisements

Nachfolger für Laptop

Seit gut einer Woche habe ich hier einen Nachfolger für meinen Laptop in Betrieb. Nicht, dass der Laptop jetzt nichts mehr zu tun hat, der ist jetzt im Dauerstress als Server hier im Heimnetz. Als Nachfolger für mein Arbeitsgerät hat es ein Tablet mit andockbarer Tastatur von Lenovo geschafft. Bei AMAZON habe ich mir ein MIIX2 11 zugelegt. Die Daten und der Preis haben letztendlich den Ausschlag gegeben. In dem Tablet werkelt ein i5 Prozessor, 4GB RAM, eine 256 GB SSD und ein UMTS Modem vervollständigen das Teil.

Ein paar Kämpfe hatte ich da zu Beginn zu bestehen. Wie kriege ich meine Daten alle vom Laptop auf das Tablet, wie kriege ich die vorinstallierten Programme runter, die ich nicht brauche. Als erstes hat mich das vorinstallierte Office365 genervt. Das war eine 1 Monat-Testversion. Was soll ich denn damit, ich hatte bisher ein Office 2013 und wenn das nicht laufen sollte noch eine Jahreslizenz vom Office 365, also auch runter damit. Der Uninstaller hatte alle Hände voll zu tun, allen vorinstallierten Müll zu entsorgen. Immerhin, das ergab ein erster Test, war der berühmt-berüchtigte SuperFish von Lenovo nicht auf diesem Tablet gelandet.

Nach einiger Zeit waren alle Sachen entfernt, die ich definitiv nicht brauchte.Nun kam der nächste Knackpunkt, wie kriege ich die Daten und Einstellungen vom alten Laptop auf das Tablet. Da gibt es doch von Windows ein Easy Transfer Programm. Mist, wieso erlaubt die Version unter Windows 8.1 denn nicht das Erstellen von Transferdaten? Bei Microsoft wird man fündig, das Programm ist für den Transfer der Daten von XP und/oder Vista auf Windows 7 und 8 gedacht, daher ist bei Windows 7 und 8 nur jeweils ein Programm zum Empfangen der Daten dabei. Aber das Programm von Vista läuft auch unter Windows 8.1. Na, dann los.

Zwischen durch noch so weitere Einstellungen am Tablet überprüft. Warum ist da nur die einfache Version drauf? Kein Problem, einmal die vorhandene Seriennummer vom Windows 8.1 des Laptops dort eingetragen, ein paar Sekunden gewartet, ein Neustart und schon hatte ich dort auch ein Windows 8.1 Pro. Zumindest das lief schon mal problemlos. Während der Laptop da immer noch bei war, die Daten für Easy Transfer auf das NAS zu kopieren, das waren nur so knapp 50GB, habe ich schon mal die Setups der nach zu installierenden Programme rausgesucht. Programme werden von Easy Transfer nämlich nicht mit übertragen.

Nach einiger Zeit war der Transfer auf das NAS erledigt und der Import auf das Tablet konnte starten. Da machten sich zum ersten Mal die 300MBit/s auf der WLAN Schnittstelle positiv bemerkbar. Stück für Stück habe ich dann alle fehlenden Programme installiert. Als ich dann beim Office ankam, erfolgte die nächste Überraschung. Ich installierte Office 201 ich sehe das auch bei mir in der Programmübersicht, aber die einzelnen Programme sind der festen Überzeugung aus einem Office 365ProPlus zu stammen. Das war dann immerhin die oben angesprochene Jahreslizenz. Also auch erst einmal ganz gut. Hat sich letzten Mittwoch beim Patchday auch positiv bemerkbar gemacht, ca. 600MB weniger an Daten, die ich runterladen musste.

Damit war dann die Installation der Software abgeschlossen. Jetzt ging es an die Optimierung der Hardware. Zunächst erstmal überflüssige Schreibzugriffe auf die SSD unterbinden. Die Indizierung braucht mal nicht, Schattenkopien sind nett aber ich habe sie ernsthaft noch nie verwendet, also auch weg. Die automatische Optimierung von SSD’s hingegen sollte drinbleiben.

Was habe ich da eigentlich alles an Partitionen auf der Platte drauf. Die eine kann auf jeden Fall weg, da sind nur Treiber und ein Zusatzprogramm zur Virenbekämpfung drauf. Letzteres ist für mich aber der größte Virus den es gibt. Einmal gesichert und den Speicherplatz der Hauptpartition zugeschlagen.

Am kommenden Wochenende habe ich einen Vortrag zu halten. Wie geht das Tablet jetzt mit einem zweiten Monitor um. Dazu habe ich je einen Adapter von Mikro-HDMI auf HDMI und auf VGA mitgekauft. Vom Laptop war ich es gewohnt, dass der Desktop gleich beim Anschluss des Monitors erweitert wird. Hier ist das etwas anders. Das UEFI-BIOS erkennt den Anschluss eines Monitors nur beim Booten. Nur gut, dass das Booten dank SSD innerhalb weniger Sekunden erfolgt. Auch das klappt, prima.

In der Zwischenzeit habe ich auch rausgefunden, dass man auch hier wieder die Virtualisierung im BIOS erst einschalten muss, bevor man das HyperV-Feature vom Windows nutzen kann.

Im Netz gibt es etliche Kritikpunkte zu diesem Tablet, insbesondere zu dem Tastaturdock. Die Tastatur lässt sich prima benutzen.  Auch die beiden USB-Ports sind immer einwandfrei nutzbar. Ich habe selbst mit einem dick in Gummi ummantelten Stick auf der linken Seite kein Problem, wenn die Stromversorgung drinsteckt. Einzig einen USB3 Port vermisse ich.

[Update 13.03.2015]

Jetzt tut das Office auch ohne 365 nur als 2013. Unter Systemsteuerung->Programme habe ich noch ein Office365 Installer gefunden, den hat mit mein UnInstaller nicht angezeigt. Daher hatte ich immer automatisch dann das Office 365 am Laufen. Jetzt ist der Spuk vorbei.

DL65DARC, eine tolle Erfahrung

So ein Sonderrufzeichen ist schon was nettes. Gerade, wenn es so bekannt ist wie DL65DARC. Auf Kurzwelle und so ist das Rufzeichen ja schon recht weit verbreitet, dort sind die Aktivitäten erfahrungsgemäß auch am höchsten.

Ich habe für heute mir das Rufzeichen reservieren lassen, um in D-Star Betrieb zu machen. Wie ich gehört habe, ist es für viele Funkamateure das erste Mal, dass dieses Rufzeichen auf UKW über Relais-Funkstellen genutzt wird. Naja, ist ja auch nicht ganz so einfach: In das Rufzeichenfeld von D-Star passen zwar 8 Zeichen rein, aber es werden nur die ersten 6 Buchstaben verwendet. Dazu kommt dann noch, dass der Rufzeichencheck der Knotensoftware DL65DA als ungültiges Rufzeichen dann brandmarkt. Was ja auch stimmt, die letzten beiden Buchstaben wurden ja verschluckt. Also bin ich unter meinem eigenen Rufzeichen unterwegs, welches einwandfrei durch alle Netze transportiert wird und habe dann als Zusatzinformation „DL65DARC“ eingetragen. So kann es auch jeder erkennen.

Ich habe schon länger keinen Contest mehr mitgemacht. Das merke ich beim Loggen der QSO’s. Ich bin nicht immer nachgekommen, die QSO’s in’s Log einzutragen. Aber es macht mal Spaß am anderen, „richtigen“, Ende des Pile-Ups zu sitzen.

Mal sehen, wie viele QSO’s ich heute Abend dann im Log stehen habe. Es hat auf jeden Fall schon Spaß gemacht. Und das ist die Hauptsache dabei!