Contest und SonderDOK

Gestern lief wieder der H-S-W Contest. Multis waren da die DOKs aus den Distrikten H, S und W, so wie die an diesem Tage gültigen SonderDOK’s. Ich rief die OVVs vor dem Contest auf, die aktiven SonderDOKs bitte in dem Contest zu nutzen. Ein paar Antworten haben mich doch etwas verblüfft. Wir nutzen den SonderDOK nicht, das macht nur mehr Arbeit, insbesondere in CW. Klar, in Telegrafie sind es doch 2 Zeichen mehr, die der Op in die Tasten hauen muss. Bei mir war es egal, ob nun DVH oder H65, beides 3 Zeichen lang. Aber Telegrafie ist sowieso nicht so mein Ding. Interessant wird die Sache mit dem SonderDOK natürlich erst, wenn man nicht als Einzelkämpfer seinen OV vertritt. Als Einzelkämpfer ist es letztendlich egal ob man einen SonderDOK oder seinen eigenen DOK vergibt. Sind aber mehrere OV-Mitglieder im Contest QRV, so hat man damit gleich einen Multi mehr.

Klar, mit einem SonderDOK hat man mehr zu tun, man ist als zusätzlicher Multi sicherlich gefragter. Aber auch das macht mal Spaß, wenn man auf der anderen Seite eines PileUps sitzt.

Wie sagte Karsten DL2ABM zu diesem Thema so zutreffend:“Einen Sonder-DOK arbeiten: Gerne, gibt ja Punkte. Einen Sonder-DOK anbieten: Ungern, macht ja Arbeit.“

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H-S-W Contest

Meine erste Contest- Teilnahme ist beendet. Ich war von meinem Wohnwagen, der auf einem Campingplatz in Hannover-Misburg steht, QRV. Mit dem Ergebnis werde ich sicherlich nicht auf den vorderen Plätzen in der Distriktswertung landen, aber es hat Spaß gemacht. Unterstützt wurde ich dabei immer wieder von meinem Sohn Niklas, fast 5 Jahre alt und damit jüngstes Mitglied im OV H65 Hannover-Hohes Ufer.

Auf 80m und auf 10m zeigte sich wieder die Richtwirkung des Langdrahtes. Die OMs aus Lehrte von H32 waren, weil so ca 90° zur Richtung des Drahtes, nur schwer bis fast gar nicht zu hören. Hier habe ich 17 QSOs mit 13 Multipliern im Log stehen. Für ein besseres Ergebnis fehlten mir dann ab und zu doch ein paar Watt mehr an der Antenne. 100W reichen da nicht immer.

Auf 2m hatte ich mit großen Problemen gerechnet. Ich habe für UKW nur einen rundstrahlenden Besenstiel. Nicht unbedingt das Optimum für einen Contest. Trotzdem habe ich es geschafft mit DL0HTW eine Station aus Dresden arbeiten können. Auch hier habe ich, für mich, ein optimales Ergebnis aus den Mitteln, die mir zur Verfügung standen, herausgeholt.

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Und mein Sohn hat mir wieder gesagt, wenn er in der Schule ist, will er ganz viel lernen, damit er auch Funker werden kann.

Erste Erfahrungen mit dem DV4 Mini

Gestern habe ich endlich den DV4 Mini Stick bekommen. Jochen DG3FBL hat für mich einen mitbestellt gehabt, dafür vielen Dank. Durch die Werbung in der cqDL und auf der HAMRADIO war die Nachfrage nach dem Stick wohl deutlich größer als zunächst angenommen.

Zunächst habe ich mir die neueste Software aus dem Internet heruntergeladen. Dort gibt es auch ein aktuelles Update der Firmware. Nach dem Anschluss des Sticks an den Computer und dem Starten der Software, läuft übrigens unter Windows 10 ohne Probleme, konnte ich alle notwendige Daten eingeben. Wichtig ist, man benötigt auch zum Betrieb, egal in welcher DigitalVoice Sendeart, eine DMR Id, bzw. wie es jetzt neuerdings heißt CCS7 Id. Für diese Id kann man sich im Internet kostenlos registrieren lassen. Diese siebenstellige Id löst die, bisher bei DStar verwendete, vierstellige Id ab.

Als erstes musste ich die Firmware auf dem Stick flashen. Ich hatte mir die aktuelle Version gleich mit der Software zusammen herrunter geladen. Mit der Beschreibung im DV4 Mini Control Center, wie die Software sich nicht, ist das Flashen kein Problem und ist schnell erledigt.

Bei meinem ID31e hatte ich mich gewundert, dass nach Einstellen einer Simplex QRG die Informationen zu dem Hotspot entfernt wurden und auch die Suche nach Repeatern in der Nähe nicht funktionierte, obwohl ich alles eingetragen hatte. Nach dem ich dann etwas ausprobiert hatte, habe ich den HotSpot im ID31e auf Duplex mit einer Ablage von 0 MHz eingestellt, dann funktioniert alles so, wie es soll.

Was mir jetzt im Grunde noch fehlt, aber das kann ja eventuell auch noch kommen, ist eine Software, die ich bei mir auf demj Telefon unter Android laufen lassen kann, damit ich den Stick unterwegs direkt mit dem Telefon verbinden kann und nicht erst den Umweg über den RasPi und WLAN dann in Richtung Internet nehmen muss. Da das alle ja schon für diverse Linux Varianten und insbesondere eben auch für den RasPi verfügbar ist, sollte es auch relativ einfach sein, die Software auf Android zu portieren. Das Android ist ja im Grunde auch nur ein Linux.

Upgrade auf Windows 10, erste Erfahrungen

Seit knapp einem Monat habe ich hier auf allen Rechnern Windows 10 laufen. Ja, auch der Laptop von meiner Frau hat das Upgrade verpasst bekommen. Nun kann ich über erste Erfahrungen berichten, aber auch einige Fragen aufwerfen, wo ich noch Probleme habe. Vielleicht hat ja einer der Leser da Ideen, wie ich die Probleme lösen kann.

Das Startmenu und seine Einstellung ist zunächst einmal etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man sich aber etwas damit beschäftigt hat und sich auch die Einstellungen dazu angesehen hat, dann kriegt man es schnell so, wie man am besten mit arbeiten kann. Bei mir auf dem „großen“ PC und dem Laptop meiner Frau also eher wie bei Windows 7, auf meinem Laptop mit Touchscreen eher wie Windows 8.1.

Der neue Browser EDGE läuft prima, aber ihm fehlen einfach noch ein paar Funktionen und Einstellungen. Vielleicht sind die Sachen aber im Vergleich zum Internet Explorer nur an andere Stellen gerückt, die ich noch nicht gefunden habe. Die Einstellungen Start-Seite und Home-Screen landen auf verschiedenen Einstellungen. Ich kann beliebig viele Seiten als Start-Seiten angeben, die mir auch brav einzeln in jeweils getrennten Tabs geöffnet werden, beim Klicken auf das Haus-Symbol wird aber nur eine Seite geöffnet, die auch mit der oder den Start-Seiten nichts zu tun haben muss. Bei einem Klick auf einen Link mit der rechten Maustaste vermisse ich die Funktion „Speichern unter“. EDGE versucht jeden Link zunächst einmal mit Boardmitteln zu öffnen. Nur wenn das nicht klappt, dann wird man gefragt, ob man die Datei speichern will. Ich will aber nicht jede Datei mir zunächst einmal ansehen, einige will ich einfach nur gleich auf der Festplatte speichern.

Auf meinem Laptop gab es nach dem Upgrade zunächst ein Problem. Ich konnte weder Tastatur noch Touchpad nutzen. Dank dem Touchscreen funktionierte wenigstens die Bildschirmtastatur einwandfrei. Ursache war ein Treiber von Synaptics, der nur vorgab Windows 10 kompatibel zu sein, es aber nicht war. Ich musste zunächst alles von Synaptics entfernen und dann neu suchen lassen. Dann wurden die Windows-Treiber installiert und alles funktionierte wieder. Na, nicht ganz, die CTRL-Zeichen werden nicht verarbeitet, was nervig ist bei CTRL-A, CTRL-C und CTRL-V und auch das @ ist nur über ALTGR-CTRL-Q zu erreichen.

In meinem „großen“ PC habe ich 2 DVD-Brenner drin. Wobei der eine keine DVDs mehr brennen kann, sondern nur noch als LightScribe Beschrifter sein Dasein fristet. Unter Windows 7 lief das einwandfrei. Unter Windows 10 wird das LightScribe Laufwerk zwar einwandfrei als solches erkannt, die Software weißt ihm aber mit penetranter Boshaftigkeit den Laufwerksbuchstaben des anderen DVD-Brenners zu. Damit ist natürlich ein beschriften nicht möglich.

Heute wollte ich noch mal eines meiner Funkgeräte umprogrammieren. Der Treiber für den USB-Seriell-Konverter, der da drin steckt, scheint auch nicht so wirklich zu funktionieren. Er wird zwar einwandfrei erkannt, aber trotzdem klappt es nicht mit der Datenübertragung. Im Gerätemanager wird bei dem Gerät auch noch ein Fehler angezeigt. Also wieder versucht, Gerät komplett, inklusive aller Treiber, zu entfernen und dann neu erkennen lassen. Aber es ändert sich nichts. Der Konverter hat einen Profilic Chip drin.

Jetzt mag sich das nach vielen Fehlern anhören. Allerdings sind die meisten sicherlich sehr speziell, so dass es vermutlich außer mir keinem auffällt, insbesondere die ganzen Sachen, die ich irgendwie aus „vermurkste“ Treiber schiebe. Ich war erstaunt, wie einfach und schnell das Upgrade lief, wie wenig Probleme es bei der Übernahme der Programme, Daten und insbesondere der Einstellungen gab.