Statistiken

Vor einigen Tagen habe ich an die OVV’s im Distrikt H Niedersachsen eine Auswertung der Mitgliederversammlungen geschickt. Wozu eigentlich haben mich einige gefragt. Die Satzung des DARC e.V. gibt so einige Zeiten in Zusammenhang mit den Versammlungen vor, wann muss eingeladen w. erden, welche Protokolle müssen bis wann erstellt und vorgelegt werden. All diese Termine erfasse und verfolge ich.

Warum dieser Aufwand werden sich einige Fragen, ist doch egal, was in den Ortsverbänden passiert. Nein, ist es nicht und das ist gut so. Der Distrikt muss über die wesentlichen Sachen in den Ortsverbänden informiert sein, also Wahlen, Mitgliederversammlung, OV-Vorstand, aber auch Kasse. Letzteres ist ein anderes Thema, was nach Weihnachten oder Anfang des kommenden Jahres wieder ansteht. Aber wozu muss der Distrikt informiert werden? Reicht es nicht, wenn die Informationen nach Baunatal geschickt werden?

Da sollte eigentlich schon der gesunde Menschenverstand sagen „Nein, das reicht nicht!“. Der DARC hat ungefähr 1000 Ortsverbände, diese führen, bis auf wenige Ausnahmen, ihre Versammlungen alle im ersten Quartal des Jahres durch. Das heißt also, das 10-15 Versammlungen pro Tag im ersten Quartal Deutschlandweit durchgeführt werden. Bei den 60 Ortsverbänden bei uns im Distrikt sind es hingegen dann im gleichen Zeitraum nur eine Versammlung alle 1-2 Tage. Hier sieht man schon, wenn die Informationen nur in der Geschäftsstelle in Baunatal bearbeitet werden, dann kann es dauern, bis diese Informationen beim Distrikt angekommen sind. Gerade weil wir auch nicht jeden Tag in die Mitgliederdatenbank reinschauen und suchen, ob sich da eventuell etwas geändert haben könnte.

Daher ist es schon sinnvoll, und nicht nur eine lästige Pflicht aus der Satzung, den Distrikt auch über die Vorgänge im Ortsverband zu informieren. Diese Information an den Distrikt hat in diesem Jahr schon, fast, gut geklappt. Zwar stand bei ca. einem Drittel der Ortsverbände drin, dass die Termine nicht eingehalten wurden. Meistens lag da aber das Protokoll nur um 1-2 Tage zu spät vor. Bundesweit liegt der Distrikt H Niedersachsen damit unter den Besten.

Ich werde diese Auswertung auch im nächsten Jahr machen, ich habe schon damit angefangen, die ersten Mitgliederversammlungen sind gleich Anfang Januar. In einem Jahr wird sich dann zeigen, ob wir als Distrikt noch besser geworden sind, ob die möglichen schwarzen Schafe immer die selben Ortsverbände sind. Wenn ich mal ganz viel Langeweile habe, werde ich auch noch eine Auswertung einbauen, ob Ostern, Rosenmontag oder andere Feiertage einen Einfluss auf die Quote haben.

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Arbeitsaufwand

Gestern habe ich eine Anfrage an die OVV’s im Distrikt H gestellt: Wer möchte seine Nachrichten von der OV-Webseite auch als RSS Feed zur Verfügung stellen? In einigen Gesprächen mit der DARC Geschäftsstelle wurde mir gesagt, nach etwas individueller Anpassung sei dieses jetzt möglich.

Kaum hatte ich die Email draussen, kamen auch schon die ersten Anfragen, mit welchem Arbeitsaufwand dieses denn verbunden sei und was man dazu machen müsse.

Es ist wie bei so vielen Dingen im neuen TYPO3 des DARC, es gibt kaum fertige Dokumentation. Und wenn es welche gibt, ist diese schwer verständlich. Zu mindestens für die Webmaster, die sich nicht so oft und intensiv mit der Materie beschäftigen, wie ich es tue.

Naja, immerhin haben wir für die Seite des Distriktes schon mal die URL des RSS-Feeds bekommen. Damit konnten Helmut DF9OO, als Webmaster des Distriktes H, und ich schon mal schauen, ob es funktioniert. Und es funktioniert, in meinem Outlook habe ich seit gestern den News-Feed des Distriktes zum Lesen.

Die Arbeit für den Webmaster ist einfach: Einfügen eines Bildes mit dem RSS Logos und/oder eines Textes und diesen dann mit dem Link versehen, den man von der Geschäftsstelle dann erhält. Arbeitsaufwand: 5 Minuten maximal. Zeitaufwand für mich, den ganzen Leuten zu erklären, dass es noch keine Dokumentation gibt, dass wir quasi als erste diese Sachen ausprobieren und testen: mindestens 4 Stunden minimal.

Abenteuer Strasse

Seit einigen Monaten habe ich neben meiner Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter noch einen Job als Kraftfahrer. Hat sich so durch dummen Zufall ergeben. Nebenbei betreue ich dort die EDV, bzw. baue diese so langsam auf.

Durch die Tätigkeit als Kraftfahrer bin ich nun fast jeden Tag auf der Autobahn unterwegs. Immer die gleiche Strecke, mein Auto fährt die schon fast von alleine, wenn da nicht regelmäßig Unfälle einen zu Umleitungen zwingen würden. Aber wenn ich so einige Verkehrsteilnehmer so fahren sehe, dann wundere ich mich, dass es nicht mehr kracht. Sicherheitsabstand zum Vordermann ist was für Feiglinge. Wer aber schon mal einen LKW beim Bremsen fast im Kofferraum hatte und nach einem Ausweg suchte, der wird sich freuen, wenn er noch Platz nach vorne hat um wegzukommen.

Die neuen LED- und XENON-Scheinwerfer sind ja prima, aber sie sollten auch richtig eingestellt sein. Wenn ich so in meinen Rückspiegel schaue, dann sind wohl so ca. 50% der Scheinwerfer zu hoch eingestellt. Nicht viel, aber es blendet doch schon sehr.

Amüsieren kann ich mich regelmäßig, wenn vor/an Baustellen noch Fahrer großer und teurer Autos versuchen an den Schwertransporten vorbeizukommen, die wegen Überlänge es da eh schon schwer genug haben. Einmal musste ich 30 Minuten warten, nur weil ein großer Geländewagen, bzw. dessen Fahrer, meinte, da noch durchhuschen zu können. Alle die sich der Geschwindigkeit angepasst haben, dem Überholverbotsschild des Begleitfahrzeugs folge geleistet haben, mussten warten bis sich der Fahrer bequemte rückwärts zu fahren, weil sein Fahrzeug ansonsten wohl beschädigt würde.

Andererseits verstehe ich die Planungen der Schwertransporte auch nicht. Wie kann ich einen Schwertransport mit Überbreite auf eine Strecke schicken, wo es Baustellen mit einspuriger Verkehrsführung gibt, die schmaler als der Schwertransport sind.

Richtig interessant wurde es jetzt die Tage, als in der norddeutschen Tiefebene der erste Schnee angedroht wurde. Man hat genau gesehen, welcher Autofahrer welchen Verkehrsfunksender am laufen hatte. Plötzlich bremsten einige Fahrer abrupt von Tempo 120 auf Tempo 60 ab. Da gab es wohl gerade die Info, dass mit Glätte durch überfrierende Nässe zu rechnen sei. Wenn es denn wirklich glatt gewesen wäre, würden die meisten der Fahrer bei diesem Manöver ins Rutschen kommen, eine Massenkarambolage wäre die Folge. Zum Glück war es nicht glatt, hat man auch an der Fahrbahn gesehen.

Richtig interessant wird es, wenn die Autobahnpolizei unterwegs ist und drauf achtet, wer während der Fahrt telefoniert. Ich habe ja nun mein Amateurfunkgerät im Auto und unterhalte mich da durchaus dann über eine der Relaisfunkstellen am Weg. Es kam wie es kommen musste, ich wurde angehalten. „Sie wissen, dass sie während der Fahrt nicht das Telefon in die Hand nehmen dürfen!“ belehrte mich ein Polizist. Ich erwiderte nur kurz, dass meine Telefon die ganze Zeit friedlich in der Halterung steckte, über Bluetooth an eine Freisprechanlage angebunden sei und was sie gesehen hätten nur das Mikrofon meines Funkgerätes sei. Ich wollte denen gerade die Kopie meiner Genehmigungsurkunde zeigen, da kam auch schon die Frage, auf die ich gewartet hatte „Dürfen sie denn das?“. „Klar, ich habe die Lizenz zum Funken!“ war meine lapidare Antwort. Nach dem sie sich dann vergewissert haben, dass an meinem Auto sonst alles in Ordnung ist und die restlichen Papiere auch stimmig sind, durfte ich dann weiterfahren. Hat mich aber dann die Zeit gekostet, die ich sonst zwischen meiner ersten und zweiten Tour einen Kaffe beim „Goldenen M“ trinke.