Windows 10: Namen der Benutzerverzeichnisse

Ich bin die Tage mal wieder drüber gestolpert und ich hatte pennt. Windows 10 hat die dumme Angewohnheit bei Microsoft-Konten die Benutzerverzeichnisse mit maximal 5 stelligen Namen zu versehen. So fand ich mich unter C:\users\karst wieder. Ist natürlich nicht besonders chic.

Im Netz findet man diverse „Anleitungen“, wie man diesen Zustand ändern kann, dass die Verzeichnisse wieder passende Namen haben. Daher will ich hier nicht weiter drauf eingehen.

Wenn man aber den Namen der Verzeichnisse ändert, dann sollte man das machen, bevor man anfängt auch nur ansatzweise irgendwas zu installieren und zu konfigurieren. Das geringste Problem sind dabei ja die Pfadangaben, die man in dem jeweiligen Programm selbst bestimmen kann. Auch Outlook ist ja so nett und gibt einem einen Hinweis, dass es die Daten nicht mehr da findet wo es sie vermutet. Hat allerdings schon mal wer versucht im Outlook im Nachhinein die Zuordnung eines EMail-Kontos zu einer Datendatei zu ändern? Ich habe mich nach kurzem zu einem ganz brutalen Schritt entschieden und alle Konten gelöscht und wieder neu angelegt. Auch OneDrive beendet sich da einfach. Da es in das Betriebssystem integriert ist, bekommt man von Microsoft auch keine Setups mehr. Braucht man aber auch nicht, in C:\users\karsten\AppData\local\Microsoft\OneDrive gibt es einen Ordner Updates, dort findet man das letzte Setup, man lässt es einfach noch mal laufen und konfiguriert alles neu.

Das alles könnte man sich sparen, wenn man die Umbenennung gleich zu Beginn gemacht hätte. Dieses betrifft nicht die Rechner, die von Windows 7 oder Windows 8.1 kommen und auf Windows 10 geupdatet werden. Dort werden die Strukturen wie sie waren übernommen.

Das nur so ein kurzer Beitrag, mit was man seine Zeit verbringen kann.

 

Mein persönlicher Jahresrückblick

Ja, was hat mich in diesem Jahr so alles beschäftigt. Über einige Sachen habe ich hier ja schon berichtet.

Microsoft hat ein neues Betriebssystem rausgebracht. Es kann mehr als manche Leute auf Anhieb sehen. Man muss aber auch wissen, an welchen Stellschrauben man drehen kann oder muss. Schließlich soll Microsoft ja nicht alles wissen, was bei einem vorgeht, was man irgendwie mit dem PC macht. Hier habe ich mich in die Materie schnell eingearbeitet und habe mit meinem Wissen schon so manchen aus meinem Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis bei der Installation oder Konfiguration helfen können.

Andere an meinem Wissen teilhaben lassen, nicht immer eine einfache Aufgabe, aber immer wieder reizvoll. So habe ich in diesem Jahr auch zwei mal beim Funktionsträger-Seminar des DARC e.V. in Baunatal zum Thema Datenschutz referiert. Als Datenschutzbeauftragter sollte man das können, meinen viele. Aber es ist was anderes, ob man die Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes in einem Betrieb umsetzen muss, oder ob man die Grundlagen des Datenschutzes Funktionsträgern in einem Verein beibringen soll. Wenn ich in einem Betrieb bin, habe ich gemäß Bundesdatenschutzgesetz diverse Rechte, um die Anforderungen durchzusetzen. Im Verein ist jeder ehrenamtlich dabei und ich muss es hinbekommen, dass jeder die Anforderungen versteht, aber sich trotzdem in seiner Arbeit nicht zu sehr eingeschränkt fühlt. Die Resonanz gab mir recht, dass ich wohl den richtigen Ton und Inhalt gefunden habe.

Aber auch sonst beschäftige ich mich viel mit dem Amateurfunk. Das bringen meine Funktionen so mit sich. Als Vorsitzender von Nord><Link e.V. bin ich im RTA (Runder Tisch Amateurfunk) tätig. Wie ich dieses Jahr festgestellt habe, gibt es kaum noch RTA Mitglieder, die länger dabei sind als ich. Im RTA gibt es hinter den Kulissen viel zu tun, die ganzen Sachen für die Diskussionen mit den Behörden und Ministerien aufbereiten. Danke an den RTA Vorstand und den Geschäftsführer, dass wir uns da als Mitglieder teilweise bequem zurücklehnen können. Aber gerade als kleiner Verein wie Nord><Link ist es schwer, bei sämtlichen Fragestellungen, die im RTA behandelt werden, fachlich kompetente Ansprechpartner zu haben. Da ziehe ich mich dann auch gerne auf den Bereich zurück, den wir als Nord><Link können: Digitale Übertragungen. Und die werden immer mehr.

Seit November, bis Ende Juni nächsten Jahres, kann ich das Rufzeichen DL0RTA mit dem SonderDOK RTA verteilen. Ich habe es bekommen, um damit insbesondere auf UKW den Bereich digitale Sprache mit diesem Rufzeichen zu aktivieren. Mittlerweile stehen über 100 QSOs im Log.

Aber nicht nur dieses doch recht seltene Rufzeichen habe ich aktiviert. Ich gehörte zu einem der wenigen, die die Sonderstationen zum 65 Jubiläum des DARC auch in D-Star aktiviert haben. Sowohl DL65DARC als auch DK65DARC habe ich dieses Jahr in DStar in die Luft gebracht und damit doch etlichen Funkfreunden einen Kontakt mit dieser Station beschert.

Dieses zeigt, auch im DARC bin ich aktiv. Nicht nur als Vortragender beim Funktionsträger-Seminar, auch als stellvertretender Distriktsvorsitzender von Niedersachsen bin ich tätig. Viele Sachen, die mittlerweile bundesweit beim DARC zu sehen sind, haben ihren Ursprung in meiner Tätigkeit hier. Angefangen hat es mit den Relais-Listen, die ich vor 12 Jahren ganz zu Beginn meiner Tätigkeit für den Distrikt, angefangen habe zu erstellen. Diese Listen wurden von vielen anderen Distrikten kopiert. Nach und nach habe ich die gesamte Dokumentation des Distriktes überarbeitet.

Aber auch privat gab es ein paar Sachen zu berichten. Bei meinem Sohn im Kindergarten bin ich jetzt das zweite Jahr als Elternvertreter gewählt. In vielen Einzelgesprächen habe ich mit den Eltern erreicht, dass genug Kinder zusammen kommen, damit jede Gruppe im nächsten Jahr die Fahrt nach Springhorn, einem Bauernhof in der Heide, machen kann. Mein Sohn wäre ernsthaft beleidigt gewesen, wenn die Fahrt ausgefallen wäre.

Viele Eltern im Kindergarten wundern sich, wie selbstständig der kleine Mann mit seinen 5 Jahren schon ist. Das liegt sicherlich auch daran, dass er vieles ausprobieren kann und auch ausprobiert. Und vor allem, dass wir als Eltern ihm auch die Sachen zutrauen.

Jetzt werde ich die letzten Tage des Jahres im Kreise der Familie verbringen und noch mal alle schönen Momente Revue passieren lassen.

Windows Insider

Wer oder was ist ein Windows Insider? Zum Test der aktuellen Windows Version hat Microsoft mit dem Insider-Programm begonnen, sehr frühzeitig die Benutzer in die Entwicklung von Windows 10 mit einzubeziehen. Ich hatte mich auch schon gleich am Anfang zu diesem Programm angemeldet. Zum einen bin ich neugierig, was es alles Neues gibt, zum anderen will ich im Vorfeld wissen, was an Fragen auf mich einprasseln können. Dieses Programm endete aber nicht Ende Juli mit dem offiziellen Erscheinen von Windows 10, es läuft weiter. Die Benutzer können so auch jetzt schon, oder noch, die neuesten Sachen testen.

Zum Test gibt es zwei Kreise: Fast und Slow. Was hat es damit auf sich? Der Kreis Fast erhält sämtliche Updates, so bald sie zum Test freigegeben wurden. Hier können also durchaus noch Fehler drin sein. Zu einem komme ich später noch. Im Kreis Slow gibt es nur fehlerbereinigte Updates, die kurz vor der Veröffentlichung für die Allgemeinheit stehen. Einen richtigen Vorsprung hat man im Kreis Fast, dort allerdings auch mit der Option, dass auch Sachen mal richtig schief gehen können. Wer sicherer gehen will und trotzdem noch Testen möchte, sollte daher den Kreis Slow wählen.

So blieb es dann auch nicht aus, dass ich meine Rechner kurz nach dem Erscheinen von Windows 10 wieder mit der Insider Version versehen wurden. Bei dem Desktop lief es auch einwandfrei durch. Bloß bei meinem Tablet zickte irgendwas. Aber was war die Ursache. Wozu habe ich mal Fehlersuche im Windows gelernt, durchforste ich mal die Protokolle. Hmm, da steht was von einem Update-Problem bei einem Bitdefender Treiber. Hmm, wieso hier und nicht auf dem anderen Rechner, wo der gleiche Bitdefender läuft. Unwahrscheinlich aber mal testen. Der Bitdefender war es nicht, ich hatte ihn komplett deaktiviert, aber trotzdem ließ sich die Insider Preview nicht installieren. Darauf habe ich das Insider Programm zunächst deaktiviert.

Einige Zeit später, ich fing dann an, meine Erfahrungen, Wünsche und Probleme im Insider-Forum zu posten, fiel mir auf, dass viele Leute über Probleme mit dem Hyper-V berichteten, wenn sie die Insider Preview installieren wollten. Hyper-V, kann sein, dass ich den zuvor unter Windows 8.1 mal eingeschaltet habe. Sollte das die Ursache sein? Mal schnell unter „Programme und Features“ nachgesehen und tatsächlich Hyper-V war aktiviert. Also dieses mal schnell deaktiviert, dann wieder das Insider Programm aktiviert. Einige Zeit später erhielt ich dann auch die Nachricht, dass ein neues Update für mich zur Verfügung stehen würde, Gabriel Aul von Microsoft hatte ja gestern auch ein neues Preview angekündigt. Auf dem Desktop hat sich das heute morgen schon installiert. Es dauerte einige Zeit, aber das Update auf die aktuelle Insider Preview ist jetzt auch auf dem Tablet durchgelaufen.

Warum bin ich so risikofreudig und installiere die Insider Preview auf meinen beiden Rechnern. Ganz einfach, beide arbeiten für mich ganz andere Sachen ab und sind von den Anforderungen auch ganz anders. Aber ich weiß auch, wie ich mit Fehlern und Problemen umgehen muss.

Windows 10: Eine Schnüffel-Software

Immer wieder treibt es mir ein herzhaftes Grinsen in’s Gesicht, wenn ich lese, dass Windows 10 zu viel schnüffelt. Klar, mit den Daten der Benutzer kann man viel machen.
Wenn ich diese Beiträge so lese, dann frage ich mich, ob die Verfasser da nur auf eine Maximierung der Klickzahlen aus sind, oder ob sie wirklich die Sachen glauben, die sie dort schreiben.
Wie bitte soll zum Beispiel Cortana als Sprachassistent auf Anfragen der Benutzer reagieren können, wenn es keine Daten übertragen darf? Bei Google und Apple ist das scheinbar ganz harmlos, nur wenn Microsoft ebenso eine Software auf den Markt bring, ist das Geschrei groß. Eine Spracherkennung kann nur dann sinnvoll laufen und brauchbare Ergebnisse liefern, wenn eine Kommunikation mit einem zentralen Server stattfinden kann. Ansonsten habe ich halt die Suche, die ich im Grunde seit Windows 3.11 schon kenne, die mir zumindest lokal meinen Rechner durch sucht. Aber auch das kann ich noch abstellen. Was ich dann noch suchen, bzw finden will und kann sei mal dahin gestellt.
Der Austausch von WLAN Passwörtern an seine Kontakte ist eine ebenso nette Funktion, die mir das Leben einfacher macht. Und im Grunde auch den Datenschutz erhöht. Die Passwörter werden von Rechner zu Rechner übertragen, ohne dass man sie irgendwo eintippen muss. Dieses hat zwei Vorteile. Erstens entfallen irgendwelche Tippfehler, zweitens entfällt der öffentliche Aushang des WLAN Passwortes.
Auch die P2P Verteilung der Updates hat seine Vorteile. Bei dem letzten Updates, die ich hier auf den 3 Rechnern bei mir gemacht habe, wurden insgesamt 3 mal die kompletten Pakete von Microsoft herunter geladen. Jetzt werden die Daten nur noch einmal runtergeladen und dann intern verteilt. Ok, die öffentliche Verteilung habe ich abgestellt. Damit schone ich etwas meine Upload-Kapazitäten.
So ließe sich das ganze wohl endlos fortsetzen. Viele Autoren von den Spionage-Beiträgen sollten mal bei sich selbst anfangen zu sondieren, wo sie überall ihre Daten abgelegt haben: Facebook, WhatsApp, Google+, Yahoo, iTunes und wie die ganzen Datenkraken sonst noch heißen mögen. Diese Dienste bieten einem auch, wenn man es entsprechend nutzt, einen Mehrwert, für den man bereit ist einen Teil seiner Privatsphäre aufzugeben. Nichts anderes tut Microsoft auch mit Windows 10, es stellt Dienste für die Bequemlichkeit der Nutzer zur Verfügung, deren Umfang und Funktion man konfigurieren kann. Die Voreinstellungen sind so, wie Microsoft meint, dass es für die meisten Benutzer sinnvoll ist.

Upgrade auf Windows 10, erste Erfahrungen

Seit knapp einem Monat habe ich hier auf allen Rechnern Windows 10 laufen. Ja, auch der Laptop von meiner Frau hat das Upgrade verpasst bekommen. Nun kann ich über erste Erfahrungen berichten, aber auch einige Fragen aufwerfen, wo ich noch Probleme habe. Vielleicht hat ja einer der Leser da Ideen, wie ich die Probleme lösen kann.

Das Startmenu und seine Einstellung ist zunächst einmal etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man sich aber etwas damit beschäftigt hat und sich auch die Einstellungen dazu angesehen hat, dann kriegt man es schnell so, wie man am besten mit arbeiten kann. Bei mir auf dem „großen“ PC und dem Laptop meiner Frau also eher wie bei Windows 7, auf meinem Laptop mit Touchscreen eher wie Windows 8.1.

Der neue Browser EDGE läuft prima, aber ihm fehlen einfach noch ein paar Funktionen und Einstellungen. Vielleicht sind die Sachen aber im Vergleich zum Internet Explorer nur an andere Stellen gerückt, die ich noch nicht gefunden habe. Die Einstellungen Start-Seite und Home-Screen landen auf verschiedenen Einstellungen. Ich kann beliebig viele Seiten als Start-Seiten angeben, die mir auch brav einzeln in jeweils getrennten Tabs geöffnet werden, beim Klicken auf das Haus-Symbol wird aber nur eine Seite geöffnet, die auch mit der oder den Start-Seiten nichts zu tun haben muss. Bei einem Klick auf einen Link mit der rechten Maustaste vermisse ich die Funktion „Speichern unter“. EDGE versucht jeden Link zunächst einmal mit Boardmitteln zu öffnen. Nur wenn das nicht klappt, dann wird man gefragt, ob man die Datei speichern will. Ich will aber nicht jede Datei mir zunächst einmal ansehen, einige will ich einfach nur gleich auf der Festplatte speichern.

Auf meinem Laptop gab es nach dem Upgrade zunächst ein Problem. Ich konnte weder Tastatur noch Touchpad nutzen. Dank dem Touchscreen funktionierte wenigstens die Bildschirmtastatur einwandfrei. Ursache war ein Treiber von Synaptics, der nur vorgab Windows 10 kompatibel zu sein, es aber nicht war. Ich musste zunächst alles von Synaptics entfernen und dann neu suchen lassen. Dann wurden die Windows-Treiber installiert und alles funktionierte wieder. Na, nicht ganz, die CTRL-Zeichen werden nicht verarbeitet, was nervig ist bei CTRL-A, CTRL-C und CTRL-V und auch das @ ist nur über ALTGR-CTRL-Q zu erreichen.

In meinem „großen“ PC habe ich 2 DVD-Brenner drin. Wobei der eine keine DVDs mehr brennen kann, sondern nur noch als LightScribe Beschrifter sein Dasein fristet. Unter Windows 7 lief das einwandfrei. Unter Windows 10 wird das LightScribe Laufwerk zwar einwandfrei als solches erkannt, die Software weißt ihm aber mit penetranter Boshaftigkeit den Laufwerksbuchstaben des anderen DVD-Brenners zu. Damit ist natürlich ein beschriften nicht möglich.

Heute wollte ich noch mal eines meiner Funkgeräte umprogrammieren. Der Treiber für den USB-Seriell-Konverter, der da drin steckt, scheint auch nicht so wirklich zu funktionieren. Er wird zwar einwandfrei erkannt, aber trotzdem klappt es nicht mit der Datenübertragung. Im Gerätemanager wird bei dem Gerät auch noch ein Fehler angezeigt. Also wieder versucht, Gerät komplett, inklusive aller Treiber, zu entfernen und dann neu erkennen lassen. Aber es ändert sich nichts. Der Konverter hat einen Profilic Chip drin.

Jetzt mag sich das nach vielen Fehlern anhören. Allerdings sind die meisten sicherlich sehr speziell, so dass es vermutlich außer mir keinem auffällt, insbesondere die ganzen Sachen, die ich irgendwie aus „vermurkste“ Treiber schiebe. Ich war erstaunt, wie einfach und schnell das Upgrade lief, wie wenig Probleme es bei der Übernahme der Programme, Daten und insbesondere der Einstellungen gab.

Erste Eindrücke von Windows 10 (Technical Preview)

Am Donnerstagmorgen  hat es dann nun endlich geklappt, dass ich den Download des ISO-Images bekommen habe. Da waren wohl wieder viele Sammler und Jäger unterwegs, die im Grunde gar nicht wissen, was sie damit machen sollen, aber erstmal alles haben wollen. Egal, der Download hat geklappt. Zeitgleich habe ich auf einem Rechner mal 40GB freigeschaufelt, um da denn die Preview drauf zu installieren.
Die Installation verlief schnell und Problemlos, wie man es auch schon von Windows 8 und 8.1 gewohnt war. Alle Geräte wurden einwandfrei erkannt. Bei ein paar Einstellungen während der abschliessenden Installation war ich mir nicht ganz sicher, was gemeint war, ich habe da dann zunächst mal die Default-Einstellungen übernommen. Wahrscheinlich ist mein Windows jetzt viel zu geschwätzig. Aber dieses kann ja bei einem Testsystem nicht unbedingt schädlich sein.
Wie es aussehen soll, davon hat man die letzten Tage ja schon so einige Bilder zu sehen bekommen. Der altbekannte Desktop ist wieder da, das Startmenu verhunzt, aber ganz nach dem Willen einiger Computer-F(l)achzeitschriften.
Mir persönlich gefallen da ein paar Sachen überhaupt nicht. Da ist zum einen die Möglichkeit von Windows8/8.1 im Startmenu einfach ein Programm mit Namen auf der Tastatur einzutippen, welches dann gesucht wird. Diese Möglichkeit fehlt, zumindest in der Default-Einstellung, komplett. Schade, das hat die Produktivität von Win8/8.1 doch enorm gesteigert- Jetzt muss man sich wieder überall durchklicken.
Jetzt haben alle Programme wieder diese Fensterleiste am oberen Fensterrand. Leider kann man jetzt kein Programm, egal ob für Touch ausgelegt oder nicht, mehr dadurch beenden, dann man am oberen Rand anfasst und es nach unten rausschiebt. Man muss mit der Maus oben Rechts in der Ecke das Kreuz treffen. Noch nicht einmal ALT-F4 geht überall.
Das Anpinnen von Programmen an das Startmenu funktioniert zwar problemlos, aber wo bitte schön ist die Möglichkeit des Gruppierens von Elementen geblieben. Je nach verbrauchtem Platz nehmen die Tiles sich den verfügbaren Platz. Ein Sortieren oder Gruppieren ist nur sehr eingeschränkt möglich.
Mal sehen, wann Microsoft mit den nächsten Updates hier noch einige Sachen wieder benutzerfreundlicher gestaltet. Das erste Update mit immerhin 20MB Größe ist ja schon gestern erschienen.
[Update]
Es gibt, recht gut versteckt, eine Möglichkeit sich das Startmenu von Windows 8/8.1 zurück zu holen, mit allen Möglichkeiten, die es auch da gab: Windows 10: ModernUI aktivieren (Dank an @Caschy für den Tipp)
[Update: 08.10.2014]
In einigen Social Networks geht gerade der große Aufschrei rum, dass die Technical Preview zu viele Daten sammelt und an Microsoft übermittelt. Aber genau dazu ist die Technical Preview doch da, Microsoft braucht die Daten um aus dem Benutzerverhalten mögliche Fehler erkennen zu können und Verbesserungsmöglichkeiten erkennen zu können. So mache ich es im Grunde auch, wenn ich ein größeres Programm entwickle. Dann schreibe ich auch haufenweise Daten in eine Log-Datei um zu sehen, wo es eventuell zu Problemen kommt. Wer nicht weiß, was eine Technical Preview ist, der sollte sowieso die Finger von selbiger lassen. Ich nutze sie regelmäßig, um Software zu testen, ob ich an meiner Software was anpassen muss. Diese Informationen, die ich daraus gewinne, kann gerne Microsoft auch nutzen. Persönliche Daten oder gar Informationen aus meinem beruflichen Umfeld werde ich mit dieser Preview nicht nutzen. Wie heißt es so schön: Datenverlust kann nicht ausgeschlossen werden!
Oft wird dann der Schrei nach Linux laut. Da sei sowas ja nicht möglich. Komisch, wenn ich auf meinem Telefon mal nachsehe, welche Programme da Zugriff auf Daten haben wollen, dann wird mir ganz übel. Und das Android ist nichts anderes als ein an die Nutzung im mobilen Umfeld angepasstes Linux, es steckt in jedem Android ein Linux unter der Haube, wenn auch deutlich stärker versteckt als man es auf dem heimischen PC gewohnt ist.