Moto E 2015 erhielt Update auf Marshmallow

Lange Zeit sah es so aus, als würde Motorola sein Versprechen, das Low-Budget Telefon Moto E 2015 mit einer aktuellen Android Version auszustatten, nicht so wirklich nachkommen wollen. Im Herbst gab es, ziemlich halbherzig, eine Sammlung von Bugfixes, aber als die erste Ankündigung rauskam, welche Telefone das Update auf Android 6 erhalten würden, war es nicht dabei.

Dieses rief wohl weltweit große Proteststürme hervor, insbesondere, weil der Vorgänger das Update erhalten sollte. Nach kurzer Zeit tauchte dann auch das Moto E 2015 doch in der Liste auf.

Letzten Donnerstag, kurz vor Ostern, war es dann so weit. Mein Telefon zeigte mir an, dass es gerne 520MB runterladen möchte, um das Update auf Android 6 zu installieren. Bei mir hat der Update-Prozess zwar deutlich länger als die halbe Stunde gedauert, die Motorola zu Beginn angekündigt hat, aber es lief problemlos durch.

Nach dem Start erschien dann zunächst einmal eine neue Bootanimation. Ob diese besser aussieht als die vorhergehende ist sicherlich Geschmackssache. Gleich zu Beginn wird die SD-Karte erkannt. Man wird gefragt, wie diese eingebunden werden soll. Motorola hat einem hier auch die Möglichkeit gegeben, mittels Speicherkarte den internen Speicher zu erweitern. Ich habe die Karte aber wie gehabt eingebunden. Schon alleine wegen der Daten, die ich drauf liegen habe. Aber auch wegen der installierten Programme, die hätte ich sonst alle neu installieren müssen.

Alles lief auf Anhieb. Naja, fast, bei den Programmen, bei denen man den Pfad zu Speicherkarte vorgegeben hatte, musste man in den Einstellungen den Pfad anpassen, der hat sich, wie hätte es auch anders sein können, mal wieder geändert.

Dann kam das Osterwochenende, ich hatte Zeit, das Telefon zu Testen. Von der Funktionalität keine Probleme, Akkulaufzeit wohl etwas besser. Aber etwas habe ich dann doch zu bemängeln: bei einigen Programmen gibt eine deutliche Verzögerungen bei Eingaben, sei es Tastatur oder Berührungen auf dem Schirm. Das sorgt doch für einigen Stress. Bei den Tastatureingaben kann man sich sicherlich dran gewöhnen, man darf da dann halt nicht mehr so schnell tippen, oder man muss ab und an kleine Pausen einlegen, wenn man sehen will, was man getippt hat. Insbesondere bei Spielen sorgt die andere Macke dagegen doch für etwas Stress. Gerade bei Spielen, wo es auf schnelle Reaktion ankommt, hat man da dann kaum eine Chance.

Advertisements